Geschäftsbericht
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Wie wir arbeiten: Kommunikation

Rente, Reha und Riester geht alle an. Deswegen informiert die Abteilung Kommunikation auf vielen Kanälen über Neuigkeiten, liefert Ratgeber-, Verbraucher- und Servicetipps und tritt in den sozialen Medien in direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Ein großer Schwerpunkt in der Kommunikation im Jahr 2024 war die Berichterstattung zum sogenannten Erwerbsminderungsrenten-Bestandsverbesserungsgesetz und zum „EMBestandsrentenverbesserungsauszahlungsgesetz“. Von dem Gesetz profitieren insbesondere Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner, deren Rente in den Jahren 2001 bis 2018 begonnen hat. Rund drei Millionen Menschen hatten ab Juli 2024 einen Anspruch auf einen pauschalen Rentenzuschlag. Die Deutsche Rentenversicherung Bund informierte zur Umsetzung des Gesetzes crossmedial von Print über Online bis hin zu Social Media und Broschüren.

Kürzung von Bundesmitteln: Deutsche Rentenversicherung Bund bezieht klar Position

Im Sommer 2024 beschloss das Bundeskabinett den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2025, den Finanzplan bis 2028 sowie Eckpunkte für eine Wachstumsinitiative. Danach sollten die Bundeszuschüsse zur gesetzlichen Rentenversicherung in den Jahren 2025 bis 2027 um insgesamt zwei Milliarden Euro gekürzt werden. Es wäre bereits die vierte Kürzung innerhalb von drei Jahren gewesen. Die Deutsche Rentenversicherung Bund bezog Position und stellte klar, dass die Konsolidierung des Bundeshaushalts nicht zum wiederholten Male zu Lasten der Beitragszahlenden und Rentenbeziehenden der gesetzlichen Rentenversicherung gehen dürfe.

Aktuelles Presseseminar in Würzburg – wenige Tage nach dem Ampel-Aus

Das Aktuelle Presseseminar fand am 13. und 14. November in Würzburg statt, wenige Tage nach dem Bruch der Ampelkoalition. Die Vorsitzenden des Bundesvorstandes Anja Piel (Versichertenseite) und Alexander Gunkel (Arbeitgeberseite) informierten unter anderem zur aktuellen Finanzlage und betonten dabei, dass der Bruch der Koalition keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung und ihre Finanzierung haben werde. Zudem erläuterte Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, warum eine obligatorische Alterssicherung für Selbstständige aus Sicht der Rentenversicherung dringend erforderlich sei. Direktor Dr. Stephan Fasshauer verdeutlichte die Notwendigkeit eines Digitalchecks für rentenpolitische Gesetzgebungsvorhaben.

Das Pressefachseminar im Mai 2024 informierte die Teilnehmenden über die Finanzierungsmechanismen in der gesetzlichen Rentenversicherung und gab einen Einblick in die Auswirkungen der Inflation auf Rentnerhaushalte. Zudem wurde die europäische Dimension der Deutschen Rentenversicherung dargestellt und der Frage nachgegangen, wie man die Versorgung psychisch Erkrankter verbessern kann. Des Weiteren wurde ein Eingliederungsmanagement vorgestellt, das Menschen hilft, die durch Belastungen am Arbeitsplatz psychisch beeinträchtigt sind.

Das Presseseminar bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich umfassend zu aktuellen Themen der Deutschen Rentenversicherung zu informieren. Quelle: DRV Bund/Pauls.

Festakt in Gera

Neben den turbulenten politischen Entwicklungen wurden 2024 auch zahlreiche Veranstaltungen kommunikativ begleitet. Ein besonderer Anlass war das 25-jährige Jubiläum des Verwaltungsstandorts Gera, das Anfang August mit einem Festakt gefeiert wurde. Thüringens Finanzministerin Heike Taubert und Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg sowie haupt- und ehrenamtliche Spitzen der Deutschen Rentenversicherung Bund unterstrichen in ihren Redebeiträgen die Bedeutung der Deutschen Rentenversicherung Bund für die Region und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der gesetzlichen Rentenversicherung.

Erfolgreiche PR-Kampagne zu „Weißen Kreisen“

Ein weiterer Schwerpunkt der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit war die Arbeit der Selbstverwaltung. Vor allem die PR-Kampagne „Weiße Kreise“ wurde im ersten Halbjahr intensiviert, um in Stadt- und Landkreisen, in denen noch keine Versichertenberaterinnen und Versichertenberater aktiv sind, Menschen für diese sinnstiftende ehrenamtliche Tätigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung Bund zu begeistern. Für Medienvertreter wurde ein redaktioneller Artikel zur Arbeit der Versichertenberaterinnen und Versichertenberater verfasst und knapp 170 Medien in 18 Regionen zur Verfügung gestellt. Ein mit dem Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Rüdiger Herrmann, produziertes Interview wurde von 52 Radiosendern ausgestrahlt und erreichte 1,2 Millionen Hörerinnen und Hörer pro Stunde. Die Bilanz: 2024 gingen rund 1.700 Anfragen von Interessierten an einer Versichertenberater-Tätigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung Bund ein. Mehr Informationen über dieses Ehrenamt finden sich unter Engagieren Sie sich ehrenamtlich!

Hohe Schlagzahl bei Veröffentlichungen im Jahr 2024

Insgesamt beantwortete die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2024 über 900 Presseanfragen, veröffentlichte mehr als 60 Pressemitteilungen und erstellte über 40 Sprachregelungen. Knapp 900 Beiträge und Stories wurden in den Sozialen Medien gepostet sowie rund 80 Videobeiträge und zwölf Animations-Erklärfilme umgesetzt. Es entstanden zwölf Podcast-Folgen sowie knapp 20 Video-Botschaften; das Foto-/Video-/Audio-Team begleitete rund 60 Veranstaltungen fotografisch und porträtierte über 160 Personen. Dazu wurden rund 90 Neuauflagen aus der gemeinsamen Nationalen Broschürenreihe und der Internationalen Broschürenreihe der Deutschen Rentenversicherung erstellt sowie trägerübergreifend 90 Messen organisiert und begleitet.

Kampagne informiert über Reha-Leistungen

Seit 2023 informiert die Kampagne „Reha hat ein Zuhause“ über die Rehabilitationsleistungen der Deutschen Rentenversicherung. Informationsfilme und digitale Anzeigen sprechen die Versicherten zu spezifischen Indikationen an und leiten sie auf ein Portal mit den Reha-Einrichtungen der 16 Träger der Deutschen Rentenversicherung. Dort können sie gezielt nach Kliniken suchen. Zudem finden sie Informationen zum verbesserten Wunsch- und Wahlrecht sowie zu den Serviceangeboten rund um die Rehabilitation. Die Kampagne verweist auch auf das Public-Reporting-Portal www.meine-rehabilitation.de. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.drv-reha.de im Internet.

Jugendkommunikation

Dass die Rente mehr als nur die Altersrente ist, zeigt die bundesweite Jugendinitiative „Rentenblicker“ für 15- bis 25-Jährige: Klar und verständlich erklärt sie Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie die gesetzliche Rentenversicherung bereits in jungen Jahren für sie da ist. Viele Schulen greifen regelmäßig auf das vielfältige Unterrichtsmaterial und den Referentenservice zurück, der den „Rentenblicker“ in die Klassenzimmer bringt. Die Rentenblicker-Materialien sind wiederholt mit dem Comenius EduMedia-Siegel für qualitativ hochwertige digitale Bildungsmedien ausgezeichnet worden.

Die bundesweite Initiative „Rentenblicker“ erklärt Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie die gesetzliche Rentenversicherung bereits in jungen Jahren für sie da ist.

Die bundesweite Initiative „Rentenblicker“ erklärt Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie die gesetzliche Rentenversicherung bereits in jungen Jahren für sie da ist.