Der Prüfdienst der Deutschen Rentenversicherung Bund kontrollierte im Jahr 2025 rund 385.200 Betriebe. Bundesweit wurden dabei insgesamt rund 16,1 Millionen Beschäftigungsverhältnisse überprüft. In rund 97.400 Beitragsbescheiden stellte der Prüfdienst Nachforderungen in Höhe von 766,1 Millionen Euro in Rechnung. Zugleich beanstandete er zu Unrecht gezahlte Beiträge in Höhe von 124,1 Millionen Euro.
310.100
Betriebe
Elektronisch unterstützte Betriebsprüfung (euBP)
Im Jahr 2025 haben rund 310.100 Betriebe die elektronisch unterstützte Betriebsprüfung (euBP) genutzt. Das sind knapp 81 Prozent der turnusmäßig stattfindenden Prüfungen sowie der Prüfungen im Auftrag der Einzugsstellen – eine Steigerung von über zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Bei der euBP werden Entgeltabrechnungsdaten der Betriebe über sichere Datenleitungen an den Prüfdienst übermittelt. Das Verfahren wurde im Januar 2023 für Betriebe verpflichtend eingeführt. Allerdings können sie noch bis 31. Dezember 2026 eine Ausnahme davon beantragen.
In 180 Fällen prüfte die Deutsche Rentenversicherung Bund auch Krankenkassen in deren Eigenschaft als Einzugsstellen für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Dazu kamen über 16.400 Prüfungen bei unmittelbaren Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern wie sozialen und privaten Pflegekassen sowie Arbeitsagenturen.
Künstlersozialabgabe: rund 12,6 Millionen Euro nachgefordert
Im Jahr 2025 hat der Prüfdienst knapp 205.100 Betriebe zur Zahlung der Künstlersozialabgabe geprüft. In über 13.300 Fällen wurden insgesamt rund 12,6 Millionen Euro an Künstlersozialabgaben nachgefordert.