Investitionen in moderne Reha-Zentren bundesweit
Im Kneippkurort Mölln inmitten der Lauenburgischen Seenplatte in Schleswig-Holstein wurde Ende September 2025 der erste Spatenstich für ein neues Reha-Zentrum gesetzt. Der Klinikneubau in Holzmodulbauweise ist einer der größten seiner Art in Deutschland. Bis 2027 entsteht hier neben der Klinik Hellbachtal ein kompletter Neubau, der nach modernsten Standards des nachhaltigen Bauens und nach den Regeln der heilenden Architektur geplant ist. Nach Inbetriebnahme der neuen Klinik mit über 300 Betten werden die Altgebäude zurückgebaut.
Auf der Insel Usedom schreitet die umfassende Modernisierung des Reha-Zentrums Ückeritz voran. Mit umgebautem und modernisiertem Foyer, Empfang und Cafeteria sind zentrale Orte für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden entstanden. Ein Novum wurde im Süden entwickelt: Auf dem Dach der Klinik Hochstaufen in Bayerisch Gmain ging die erste eigene Photovoltaik-Anlage der Deutschen Rentenversicherung Bund in Betrieb. Der Sonnenstrom wird für den Eigenbedarf genutzt, damit spart die Klinik künftig beim Stromeinkauf.
Standort Würzburg wächst
Direkt am Würzbürger Hauptbahnhof entsteht ein neues Bürogebäude mit rund 7.000 Quadratmetern Mietfläche für etwa 350 bis 400 moderne Arbeitsplätze sowie Besprechungs- und Schulungsräume. Nach rund 24 Monaten Bauzeit soll das Gebäude im Oktober 2026 übergeben werden.
Auftakt der Bauarbeiten für das neue Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung Bund in Mölln in Schleswig-Holstein Ende September 2025 und symbolischer Spatenstich mit (v.l.n.r.): Jens Urlichs, Leiter der Abteilung Immobilien der Deutschen Rentenversicherung Bund; Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund; Ingo Schäper, Bürgermeister der Stadt Mölln und Hans-Werner Veen, alternierender Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund (Gruppe der Versicherten). Quelle: DRV Bund/Maximilian Feldmann.
Büroflächen sinnvoll planen und weiterentwickeln
Seit Beginn des Jahres 2025 wird die novellierte Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) umgesetzt. Durch die rege Homeoffice-Nutzung wird der Höchstbedarf für Büroflächen mit einer Anwesenheit von 65 Prozent berechnet. Das ermittelte Flächenbudget wird jährlich auf Basis der vom Vorstand freigegebenen Personenkennzahlen angepasst und für alle Dienstgebäude angewendet. Anhand der Stellenprognosen zielt die Portfoliostrategie für Dienstgebäude bundesweit auf eine Reduzierung der Büroflächen ab: Bis 2037 sollen etwa 50.000 Quadratmeter eingespart werden.
Weiterentwicklung der Verpflegungsstrategie
Am 1. Juli 2025 hat ein neuer Dienstleister die Betriebskantinen in Berlin und Stralsund sowie das Automatenkonzept der Berliner Standorte übernommen. Mit dem Wechsel wird die Bewirtung langfristig auf ein zertifiziertes, modernes Niveau angehoben. In Gera erreichte der erste Dienstleister die DGE-Qualifikation der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. Zudem wurde in Brandenburg die Bio-Zertifizierung in Bronze erlangt. Die jährlich 344.000 verteilten Essen unterstreichen das Engagement für höchste Qualität in der Pausenversorgung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Umweltleistungen verbessern
Das neue Dezernat Umwelt- und Energiemanagement hat Anfang 2025 seine Arbeit vollständig aufgenommen. Ziel ist es, die ökologischen Nachhaltigkeitsziele der Deutschen Rentenversicherung Bund umzusetzen. Die Deutsche Rentenversicherung Bund sieht vor, bis zum Jahr 2040 treibhausgasneutral sein. Zudem sollen die Ressourcenverbräuche reduziert sowie Dienstleistungen und Güter nachhaltig beschafft werden. Dazu werden hausweite Standards sowie Maßnahmen für ein Umwelt- und Energieprogramm etabliert. Das Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bildet dafür die Grundlage. An zwei Pilotstandorten in Berlin und Stralsund wurde das Überwachungsaudit erfolgreich durchgeführt und erneut die Wirkung des Systems bestätigt.